Einfache, klare Architektur

Das Gebäude mit seinen vier spitzen und asymmetrischen Giebeln, die an eine Bergkulisse denken lassen, fällt auf, tanzt aus der Reihe der typischen, ortsüblichen Bauweise und ist gleichzeitig auch deren zeitgemäße Definition. Neben Sichtbeton gibt Holz den Ton an. Aber ganz klar, ohne die üblichen verspielten Elemente des oberbayerischen, alpenländischen Baustils. Einziges Zugeständnis sind die vertikal verlaufenden Ornamente an der dunkelgrauen Süd-Fassade des Hotels aus sägerauem Fichtenholz. Diese greifen das Schnitzwerk der alten Villa dezent auf, die liebevoll saniert und umgebaut und mittels eines Zwischentraktes in das quartier integriert wurde.

Holz als zentrales Element

Auch in den loftartigen Apartments des quartier spielt Holz eine zentrale Rolle. Die Lodges des Hotels, die man über einen mit Akebia bewachsenen Laubengang erreicht, sind quasi eine moderne und puristische Interpretation einer Almhütte in Apartment-Form. Die großen, dreifachverglasten Fensterfronten nach Nord und Süd lassen viel natürliches Licht in die Lodges und geben den Blick auf die umliegenden Berge frei.

Optimale Umweltbilanz

Räume aus unbehandeltem Holz. Die CO₂-Belastung durch den Holzbau beträgt nur etwa ein Drittel dessen, was ein Massivhaus mit umfassendem Energiesparkonzept verursachen würde. Das Haus steht optimal in der Sonne, so dass der Energiebedarf aus Pelletsheizung, die sowohl das Hotel als auch die benachbarten Wohneinheiten versorgt, sehr gering ausfällt. Gleichzeitig schaffen eine optimale Dämmung und die dreifachverglaste Fenster gute klimatische Bedingungen. Eine natürliche Lüftung ganz ohne Strombedarf versorgt die Zimmer mit frischer Luft.

Projektentwicklung

Theo Peter, BauZEIT Netzwerk GmbH
www.bauzeit-netzwerk.de

 
Wolfgang Münst
ra.muenst.baurecht(at)gmx.de

 

Konzeption und Gestaltung

Eva Peter, Theo Peter

Lena Peter
www.werkvoll-designshop.de

 

Architekten

Beer Bembé Dellinger

www.bbdarch.de